Reserva en línea, más que 50 Por ciento de los turistas individuales reservar hoteles a través de portales de reservas en Internet. Se trata de los hoteleros en Lucerna Queridísimos.

 

Internet también se ha cambiado la industria de viajes con rapidez: Flüge und Hotels werden über entsprechende Portale wie etwa Booking.com oder Hotel.de gebucht. Por la mediación de los huéspedes estos portales recogen comisiones. Und hier beginnt für die Hoteliers das Dilemma: «Effektive Vermittlungsleistungen sollen fair mit Kommissionen entschädigt werden. Etwa wenn ein Australier auf uns über ein Buchungsportal aufmerksam wird. Als fair und gerechtfertigt bezeichnen wir Kommissionen von zehn bis zwölf Prozent», sagt Roman Omlin, Leiter Verkauf und Marketing im Hotel Schweizerhof Luzern. Laut Omlin gibt es aber auch Buchungsportale, die pro Nacht einen Viertel des Hotelzimmerpreises als Kommission kassieren. «Das ist unglaublich hoch», sagt Omlin weiter.

Weil rund 55 Prozent der Individualgäste über Online-Plattformen buchen, bleibe dem Hotel nichts anderes übrig, als Verträge mit den Buchungsportalen abzuschliessen. Omlin: «Sie legen die Höhe der Kommissionen fest und der Verhandlungsspielraum ist gleich null.» Doch es gebe auch schwarze Schafe: Einige Onlineportale agieren laut Omlin nicht fair, unterbieten als Lockvogel-Taktik die offiziellen Preise der Hotels und kürzen sich so die eigene Provision.

Direkte Buchung ist erwünscht und wird belohnt

Unter anderem um die Online-Preise zu beobachten, hat man beim Schweizerhof Anfang 2016 eine neue Stelle geschaffen. Investiert worden sei auch in die eigene Buchungsmaschine, die auf dem neusten Stand sei. Dadurch würden rund acht Prozent der Buchungen von Individualgästen über die eigene Webseite erfolgen. Dies sei eine Steigerung von rund 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wichtig sei ausserdem, dass das Hotel Schweizerhof selbst die günstigsten Preise anbieten könne. «Der Wunsch der Hotels: Wer weiss, wohin er will, soll direkt buchen», sagt Omlin weiter. Gäste die diesen Ratschlag befolgen, werden mit Gutscheinen für das Restaurant oder den Wellness-Bereich belohnt.

Auch Arno Affolter, Direktor des Hotels Wilden Mann, bestätigt, dass sie bei den Buchungen von Individualtouristen auf die Bookingportale angewiesen sind. Es dürfe aber keine Abhängigkeit entstehen. Affolter: «Ich lasse mir die Preise nicht von den Online-Portalen diktieren.» Auch er achtet darauf, dass der Übernachtungspreis auf der Website seines Hotels tiefer ist als auf den Bookingportalen.

Für Patric Graber vom Hotel Waldstätterhof und Präsident Luzern Hotels «sind Buchungsportale Vertriebspartner wie andere auch.» Bei gewissen Portalen müsse man als Hotelier dabei sein. Am Mittwoch seien auf diese Art zehn Zimmer reserviert worden. Er findet den Rahmen für Kommissionen von zehn bis 15 Prozent in Ordnung. «Wenn 25 Prozent verlangt werden, stört mich das auch», sagt Graber weiter. Er weist weiter darauf hin, dass jeder Hotelier selber entscheiden müsse, mit welchen Portalen Verträge abgeschlossen würden.